Die neuen Pflegegrade - Haushaltshilfe Krankenkasse 

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Pflegegrade 2019 – Achtung: Neue Pflegestufen gelten                                    haushaltshilfe krankenkasse

 

Versicherte, die ihren Lebensalltag nicht mehr selbständig bestreiten können, sind auf die Hilfe von Angehörigen oder auf Personal angewiesen. Doch nicht jeder Mensch benötigt Pflege in gleichem Umfang, auch nicht die Pflegegrade zuhause. Das Spektrum kann von einem wöchentlichen Einkauf bis zur Rund-um-die-Uhr-Betreuung reichen.

Vor diesem Hintergrund werden alle pflegebedürftigen Menschen in Deutschland in ein System aus fünf Pflegegrade eingegliedert, das sich auf die Schwere der Beeinträchtigungund den täglichen Pflegeaufwand (Pflegebedürftigkeit)bezieht. Die Leistungserbringung läuft gestaffelt nach Pflegegrad und gilt auch für Leistungen aus privaten Pflegezusatzversicherungen.

Pflegegeld

Pflegebedürftige können selbst darüber entscheiden, von wem und in welchem Rahmen sie gepflegt werden möchten – ob im häuslichen Umfeld von Familie und Freunden oder in stationären Einrichtungen wie einem Pflegeheim durch professionelle Pflegekräfte und Betreuungspersonen. Wird ein Pflegebedürftiger zuhause von Angehörigen, Bekannten oder Freunden gepflegt, so gewähren gesetzliche und private Pflegekassen Anspruch auf Pflegegeld. Die Höhe des Pflegegelds errechnet sich aus dem jeweiligen Pflegegrad, der dem Versicherten zugewiesen ist. pflege.de erklärt, wie hoch der Anspruch pro Pflegegrad ist, wann Versicherte nur befristet oder anteilig Pflegegeld bekommen und welche Pflegekosten Sie von der Steuer absetzen können. Alle Infos verständlich und zusammengefasst auf einen Blick.

Was ist Pflegegeld?

 

Unter Pflegegeld versteht man eine monatliche Sozialleistung der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung für anerkannt Pflegebedürftige, die sich zu Hause von Angehörigen, Bekannten oder Freunden pflegen oder betreuen lassen. Mit diesem „Pflegegeld für selbst beschaffte Hilfen“, wie es im Pflegeversicherungsgesetz heißt (§ 37 SGB XI), können sie den Aufwand und den Einsatz von pflegenden Angehörigen, Bekannten oder Freunden für ihre tägliche häusliche Pflege und Betreuung abgelten.

Was ist Pflegegeld?

 

Unter Pflegegeld versteht man eine monatliche Sozialleistung der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung für anerkannt Pflegebedürftige, die sich zu Hause von Angehörigen, Bekannten oder Freunden pflegen oder betreuen lassen. Mit diesem „Pflegegeld für selbst beschaffte Hilfen“, wie es im Pflegeversicherungsgesetz heißt (§ 37 SGB XI), können sie den Aufwand und den Einsatz von pflegenden Angehörigen, Bekannten oder Freunden für ihre tägliche häusliche Pflege und Betreuung abgelten.

 

Das sollten Sie zum Pflegegeld wissen

 

Pflegegeld nur bei häuslicher Pflege: Das Pflegegeld wird ausschließlich bei häuslicher Pflege und Betreuung durch Angehörige, Freunde oder Bekannte gezahlt.
Werden die Angehörigen bei der häuslichen Pflege durch einen professionellen Pflegedienst unterstützt, gewährt die Pflegekasse für die Einsätze des Pflegedienstes Pflegesachleistungen. In diesem Fall wird das Pflegegeld um den Prozentsatz gekürzt, zu dem die Sachleistungen in Anspruch genommen werden.
Immerhin noch die Hälfte ihres Pflegegeldes wird Pflegebedürftigen und Demenzkranken bei bis zu sechs Wochen Verhinderungspflege pro Jahr weitergezahlt, wenn ein ambulanter Pflegedienst anstelle von erkrankten oder verreisten Angehörigen die häusliche Pflege übernimmt. 
Ebenfalls die Hälfte des Pflegegeldes wird bei bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege pro Jahr weitergezahlt, wenn ein Pflegebedürftiger z. B. nach einem Klinikaufenthalt noch länger professionelle Pflege braucht.
Kein Pflegegeld für Heimbewohner: Pflegebedürftige, die in stationären Pflegeeinrichtungen wie Alten- oder Pflegeheimen von professionellen Pflegekräften und Betreuungsassistenten gepflegt und betreut werden, haben keinen Anspruch auf Pflegegeld.

Wann wird das Pflegegeld ausbezahlt?

Die gesetzlichen und privaten Pflegekassen überweisen das Pflegegeld direkt an die anspruchsberechtigen Pflegeversicherten und zwar in der Regel am ersten Werktag des Kalendermonats, der auf den Monat des Antrages auf Pflegeleistungen folgt. Versicherte erhalten das Pflegegeld ab dem Tag ausgezahlt, an dem sie ihren Antrag auf Pflegegeld gestellt haben. Ein voller Kalendermonat wird bei der Berechnung des Pflegegeldes laut Pflegeversicherung mit 30 Tagen angesetzt. Die Anspruchstage seit Antragsstellung im Vormonat ergeben sich entsprechend anteilig auf dieser Grundlage.

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Mit anderen Worten: Pflegegeld wird bei Genehmigung mit der ersten Überweisung rückwirkend von den Pflegekassen ab dem Tag der Antragstellung im Vormonat nachgezahlt. Schließlich dauert es einige Zeit, bis der Antragsteller auf Pflegeleistungen von Experten begutachtet ist und die Pflegekasse auf dieser Grundlage über den Antrag entschieden hat.

Tipp

Achten Sie als pflegende Angehörige darauf, dass der Pflegebedürftige, Demenzkranke, längerfristig psychisch Kranke oder geistig Behinderte in Ihrer Familie oder in Ihrem Bekanntenkreis bei Bedarf möglichst frühzeitig seinen Antrag auf Pflegeleistungen stellt. Unterstützen Sie bei Bedarf den hilfsbedürftigen Pflegeversicherten bei der Beschaffung, beim Ausfüllen und beim Versenden des Antrags. Denn wer zu lange mit seinem Antrag wartet, verliert womöglich unnötig Geld, wenn das Pflegegeld später genehmigt wird.

Den Antrag auf Pflegeleistungen stellen die meisten Pflegekassen kostenlos als Download auf ihren Homepages im Internet zur Verfügung.

 

Wieviel Pflegegeld gibt es bei häuslicher Pflege?

 

Pflegegeld erhalten Pflegebedürftige, wenn Angehörige oder gute Freunde ihre häusliche Grundpflege oder Betreuung sicherstellen und sich um den Haushalt kümmern. Das volle Pflegegeld erhalten sie, wenn allein ihre Angehörigen, Freunde oder Bekannten sie zu Hause umsorgen.

pflege.de hat für Sie zusammengestellt, wie hoch das volle Pflegegeld für Pflegebedürftige ausfällt, die zu Hause allein von ihren Angehörigen oder Freunden gepflegt werden:

Pflegegrad Pflegegeld pro Monat


Pflegegrad  1    0 Euro

Pflegegrad  2    316 Euro
Pflegegrad  3    545 Euro
Pflegegrad  4    728 Euro
Pflegegrad  5    901 Euro

 

Pflegegeld und Sachleistungen kombinieren:

So funktioniert die Kombinationsleistung

 

Pflegebedürftige, die sich sowohl von Angehörigen als auch von professionellen Pflegekräften eines Pflegedienstes versorgen lassen, können als Kombinationsleistung sowohl Pflegegeld (für die Versorgung durch pflegende Angehörige) als auch Sachleistungen (zur Vergütung der Pflegedienst-Leistungen) beanspruchen. In diesem Fall erhalten sie ihr Pflegegeld nicht mehr in voller Höhe, sondern nur noch anteiliges Pflegegeld.

[Abbildung]
Ratgeber


Pflege Kombinationsleistung: Pflegegeld & Sachleistung

Bei dieser sogenannten Kombinationsleistung aus Pflegegeld und Sachleistungen gilt folgender Grundsatz: Der Anspruch auf Pflegegeld verringert sich um den Prozentsatz der ausgeschöpften Sachleistungen.

 

Pflegegeld bei Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege

Die Hälfte des bisher bezogenen Pflegegeldes zahlen die Pflegekassen für vier Wochen im Kalenderjahr, wenn Pflegebedürftige Kurzzeitpflege (z. B. nach einem Klinikaufenthalt) oder Verhinderungspflege (bei Urlaub oder Krankheit von pflegenden Angehörigen) erhalten.

 

Pflegegeld bei Hartz IV-Bezug

Hartz-IV-Empfänger, die Sozialleistungen nach dem Sozialhilfegesetz (SGB XII) beziehen, haben wie alle Pflegeversicherten Anspruch auf Pflegegeld, wenn sie die notwendigen Voraussetzungen dafür erfüllen. Denn auch Hartz-IV-Empfänger sind gesetzlich pflegeversichert. Für sie zahlen die Jobcenter regelmäßig die monatlichen Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung.

Nicht pflegeversicherte Pflegebedürftige haben nach § 64 des Sozialhilfegesetzes (SGB XII) Anspruch auf Pflegegeld ihres Sozialhilfeträgers (Sozialamt der Stadt oder des Landkreises) in gleicher Höhe wie das Pflegegeld der Pflegeversicherung. Ihr Anspruch ist allerdings gegenüber vergleichbaren Leistungen anderer Sozialleistungsträger nachrangig. Das heißt mit anderen Worten: Nicht pflegeversicherte Pflegebedürftige erhalten kein oder nur anteiliges Pflegegeld, wenn sie über anderweitige Einnahmen oder Vermögen verfügen. Sowohl ihr Einkommen als auch das ihrer Ehe- oder Lebenspartner/innen dürfen die jeweils aktuelle Einkommensgrenze (nach § 85 SGB XII) nicht übersteigen. Außerdem dürfen sie kein eigenes Vermögen (nach § 90 SGB XII) besitzen.

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